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Kirchenchor Maria Königin

Der Kirchenchor wurde im Jahr der Fertigstellung unserer Kirche 1961 gegründet. Nach vielen erfolgreichen Jahren mit stabilen Mitgliederzahlen müssen aber auch wir feststellen, dass wir weniger werden. Besonders die Männerstimmen werden knapp. Daher appellieren wir an alle, die gerne in einer Gemeinschaft singen würden: Machen Sie doch bei uns mit! Wir sind eine Gemeinschaft mit viel Herz und gutem Willen, aufgeschlossen für Neues.
Unsere Chorleiterin Marie-Luise Nieder versteht es mit hohem Sachverstand, Engagement und Humor unsere Laienstimmen weiter zu entwickeln und zu einem schönen Chorklang zu formen. Dabei setzt sie auch Methoden der Stimmbildung ein. Für die Sängerin und den Sänger ist es Herausforderung und Vergnügen zugleich ihren hohen künstlerischen Anspruch zu erkennen und umzusetzen.
Sprechen Sie uns doch an oder kommen einfach bei der nächsten Probe vorbei! Sie müssen auch nicht vorsingen !! Geprobt wird donnerstags ab 19:15 Uhr im Pfarrsaal der Gemeinde unter der Kirche Maria Königin, Eichlinghofen, Baroper Str. 378. Wenn Sie sich dann nach einer Testphase entschließen bei uns mitzumachen, zahlen Sie einen Jahresbeitrag von 60 €. Sie können nicht singen, wollen aber unseren Chor unterstützen? Dann werden Sie doch förderndes Mitglied. Schon ab 20 € pro Jahr sind Sie dabei und erweitern damit unseren finanziellen Spielraum.

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Weihnachtskonzert, Dezember 2015

 

Vorstand

Vorstand

geschäftsführende Vorsitzende

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Beate Quinders
Telefon: +49 231 8620463

stellvertretender Vorsitzender saeuberlich_wolfgang110x140
Wolfgang Säuberlich
Chorleiterin

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Marie-Luise Nieder

Kassenwart Wolfgang Glander
stellvertretende Kassenwartin Karin Ehlert
Schriftführerin Dagmar Scheffermann
stellvertretende Schriftführerin Irene Kunz

Chorensemble

Der Kleine Chor, das 'Chorensemble von Maria Königin'

Im April 2000 bildete sich auf Initiative unserer Chorleiterin aus einigen Mitgliedern unseres Gesamtchores der 'Kleine Chor'. Ziel dieser Gruppe war und ist es, besonders auch moderne und fremdsprachige Chorsätze zu erproben und damit insbesondere junge Leute für die Chormusik zu interessieren. Musikalisch anspruchsvolle Literatur und intensive Stimmbildung setzen das Ensemble in die Lage, dynamischer und ausgefeilter zu agieren, als das in einem Großchor möglich ist. Hinzu kommt die Bereitschaft, auch Liedtexte auswendig zu lernen und Melodiepassagen auch einmal eigenständig zu erarbeiten.

Die Gruppe sieht sich nicht als Konkurrenz, sondern als Bestandteil des Gesamtchores, will diesen stärken und entlasten. Das hat in der Vergangenheit auch gut funktioniert. So nahm der Kleinchor dem Gesamtchor bei den Aufführungen des "Elias"-Oratoriums und des "Messias" einen Teil der Chorwerke ab, was die Probenzeit reduzierte und eine Konzentration auf die Hauptstücke ermöglichte.

Am 12.11.06 präsentierte sich das Chorensemble in seinem ersten eigenen Konzert unter dem Titel "Deep River - an den Wasserflüssen Babylons" der interessierten und mit über 220 auch zahlreichen Hörerschaft. Gesungen und erläutert wurden musikalische Werke zum Thema "Wasser" aus verschiedenen Jahrhunderten, vornehmlich aber englisch-sprachige Kompositionen im Bereich Spirituals und Jazz. Als Solist und am Klavier unterstützte uns unser alter Weggefährte Alexander Grünberg aus Kiel. Die von unserer Dirigentin ausgewählten Texte trug dankenswerter Weise Ron Preedy vor. Viele positive Reaktionen zeugen von dem großen Eindruck, den wir mit dieser Aufführung gemacht haben.

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2009 führte das Ensemble die Bach-Kantate "Herr, Gott, dich loben wir", BWV 16, im Rahmen eines Hochamts auf. Auch die Solisten kamen aus den Reihen des Ensembles. Ein zweiter Höhepunkt 2009 war der Auftritt auf dem Klangvokal-Festival. Liedauswahl, Exaktheit in der Ausführung und Präsentation kamen beim Publikum sehr gut an. Frau Gellermann von der Klangvokal-Leitung schrieb uns folgende E-Mail: "Auch wenn es mir am Samstag nur für eine 1/4 Stunde möglich war Ihrem Konzert beizuwohnen, war ich sehr beeindruckt und habe es sehr genossen. Vielen Dank noch einmal für diesen tollen Beitrag." Am 20. März 2011 folgt das nächste Konzert um 17 Uhr in der Kath. Kirche, Dortmund-Eichlinghofen, Baroper Str. 378. Unter der Leitung von Frau Marie-Luise Nieder wird das Chorensemble Madrigale (vornehmlich aus dem 15. und 16. Jahrhundert) aus verschiedenen Ländern präsentieren. Unterstützt wird der Chor von Solisten auf mittelalterlichen Instrumenten. Dem 'Kleinen Chor' gehören knapp 20 Sängerinnen und Sänger an. Sie alle singen aber auch weiterhin im Gesamtchor, und darauf legen wir Wert!

Mit dem Programm "Bar zum Krokodil" führte im Mai 2012 das Chorensemble zum ersten Mal ein weltliches Programm auf. Im ev. Gemeindehaus mit Christoph Greven als Begleitung passte alles: das Ambiente einer Bar, die Kostüme, die Choreografie, die Musik, eine schwungvolle Chorleiterin, die unvergessenen Soloeinlagen von Matthias Ruhnke, Peter Quinders, Franz Karthaus und der wunderbaren Elsbeth Schulz: 

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Im Mai 2014 folgte ein Konzert des Chorensembles unter dem Titel „Stille“. Mit Klangschalen untermalt bot dieses außergewöhnliche Konzert traditionelle und moderne geistliche und weltliche Musik, von Hildegard von Bingen bis hin zu Sting. Unterschiedliche Besetzungen als Frauenchor, Männerchor und gemischt machten verschiedene Klangerlebnisse möglich. Bereichert wurde das Programm zusätzlich durch Harfenklänge von Lucinde Hahne und Akkordeonmusik von Thomas Nieder. Begleitet wurde der Chor wieder einmal hervorragend von Christoph Greven am Klavier. 

Im September 2015 folgte das bisher letzte Konzert des Chorensembles: das Mitmachkonzert „Terra Nostra“. Zum zweiten Mal in diesen 15 Jahren brachten wir damit ein weltliches Konzert zur Aufführung. Unsere Chorleiterin stellte ein buntes Programm zusammen und führte uns alle schwungvoll auf eine musikalische Weltreise mit Perlen wie "What a wonderfull world" und "Thank you for the Music". Sehr schön abgestimmt wurde der Chor von Christoph Greven am Keyboard begleitet. Bei manch' populärem Lied war das Publikum aufgefordert mitzusingen, was es sich mit großer Begeisterung auch nicht nehmen ließ.

Die Arbeit des Chorensembles ruht zur Zeit, da Auftritte mit nur wenigen Männerstimmen nicht zu stemmen sind. 

Highlights

Highlights

  • 2016:
  • Marie-Luise Nieder - Jubiläumskonzert 35 Jahre Chorleitung
  • Engelkonzert "Einen Engel schickst du mir"
  • 2015:
  • Utrechter Te Deum von Händel, HWV 278, und das "Magnificat" von J.S.Bach mit den weihnachtlichen Einlagesätzen, BWV 243
  • 2014:
    Große Credo-Messe von Mozart, KV 257, und Bach-Kantate "Wachet auf, ruft uns die Stimme", BWV 140
  • 2013:
    Weihnachtsoratorium (Kantaten I & III) von Bach und Weihnachtskantate "Vom
    Himmel hoch" von Mendelssohn
  • 2012:
    "Dixit Dominus" von Georg Friedrich Händel und "Lobgesang" von
    Mendelssohn-Bartholdy
  • 2011:
    Wiederaufnahme des Oratoriums "Elias" von Felix Mendelssohn-Bartholdy zum
    50. Jubiläum
  • 2010:
  • Fauré-Requiem und Bach-Kantate "Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir", BWV 131
  • 2009:
  • Mozart-Konzert u.a. mit der Großen Messe in c-moll
  • 2008:
  • Oratorium "Judas Maccabäus" von Georg Friedrich Händel
  • 2007:
  • Oratorium "Paulus" von Felix Mendelssohn-Bartholdy
  • 2006:
  • Oratorium "Die Schöpfung" von Joseph Haydn
  • 2005:
  • Johannespassion von Johann Sebastian Bach
  • 2004:
  • "Magnificat"-Vertonungen von Francesco Durante, Johann Sebastian Bach u.a.
  • 2003:
  • Der Messias" von Georg Friedrich Händel (in der Bearbeitung von Mozart)
  • 2002:
  • Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach
  • 2001:
  • "Requiem" von Wolfgang Amadeus Mozart
  • Gemeinschaftskonzert der Chöre von Frau Nieder
  • Aufführung des Oratoriums "Elias" von Felix Mendelssohn-Bartholdy
  • 2000:
  • Gründung des 'Kleinen Chores'
  • Weihnachtskonzert mit der Kantate "Wachet auf, ruft uns die Stimme" von J. S. Bach

Chronik

Chronik

Bereits am ersten Sonntag nach Fertigstellung und Einweihung unserer Kirche "Maria Königin" am 28.10.1961 wurde der Ruf nach Gründung eines Kirchenchores laut. Das damalige Gemeindemitglied Werner Stückmann, als Solist an der Dortmunder Oper beschäftigt, erklärte sich spontan bereit, die musikalische Leitung zu übernehmen. Auf Initiative von Johann Woywod fand am 22. November 1961, dem Fest der heiligen Cäcilia, die Gründungsveranstaltung des Kirchenchores "Maria Königin" im Jugendraum unter der Kirche statt. Johann Woywod wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der Mitgliedsbeitrag wurde auf monatlich 50 Pfennig festgelegt. Bereits am folgenden Montag fand die erste Chorprobe statt.

Da ein Großteil der Mitglieder bereits Chorerfahrung besaß, verliefen die ersten Proben so produktiv, dass sich der Chor schon in der Christmette des gleichen Jahres mit zwei mehrstimmigen Weihnachtsliedern der Gemeinde präsentieren konnte.
Im den darauffolgenden Jahren verstand es Werner Stückmann, den Chor zu einem, wie es in der Gemeindechronik heißt, "homogenen, klangvollen Stimmkörper" zu formen. Das Repertoire umfasste u.a. zwei vierstimmige Messen (von H. Stein und E. Rabe), das "Tantum ergo" von Bruckner, verschiedene lateinische Motetten und mehrstimmige Lieder in deutscher Sprache.

Zur Weihe der Marien-Statue fand am 8. Dezember 1963 eine musikalische Andacht unter Mitwirkung des Chores, der Sopranistin Gertrud Dietrich-Maaß und des Kantors Willi Ricke, Organist an St. Franziskus, statt. Es wurden u.a. Teile aus der Choralmesse von Bruckner, "Laudate dominum" von Mozart sowie "Zwingt die Saiten" und "Ehre und Preis" von J. S. Bach aufgeführt. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Alle Dortmunder Zeitungen brachten eine Würdigung zu dieser Feierstunde und hoben darin die Leistung des Kirchenchores lobend hervor. Auf Initiative von Gerhard Woywod wurde eine Schallplatte mit den besten Stücken aus der Andacht hergestellt und zum Verkauf angeboten.

Im Sommer 1964 erhielt Werner Stückmann eine Berufung an das Stadttheater Koblenz und musste somit sein Amt als Chorleiter niederlegen. Vorübergehend übernahm Claudia Fleiter die musikalische Führung des Chores.

Mit Wirkung vom 1. Januar 1965 wurde Konrektor i.R. Walter Behrbalk zum neuen Chorleiter bestellt. Am 21. Februar trat der Chor erstmals unter seiner Leitung während der Karnevalsfeier der Gemeinde auf.

Am letzten Juniwochenende feierte die Gemeinde das 30-jährige Priesterjubiläum von Professor Born. Zu diesem Termin konnte auch endlich die neue Kirchenorgel geweiht und in Betrieb genommen werden, nachdem sich die Gemeinde 3½ Jahre mit einem alten Harmonium hatte begnügen müssen. Der Chor trug mit der Messe von Rabe, deutschen Responsorien und dem "Ehre sei Gott" von J. S. Bach zum Gelingen der Feier bei. Die Eucharistiefeier schloss mit einem jubelnden "Te Deum".
Aus gesundheitlichen Gründen entschloss sich Walter Behrbalk im November sein Amt als Chorleiter an Gerhard Rabe abzugeben.
Leider war auch dessen Amtszeit nur von kurzer Dauer, da er bereits zum Mai 1966 eine hauptamtliche Stelle als Organist und Chorleiter an der Stifts-Kirche in Hörde angeboten bekam.

Neuer Chorleiter wurde vorübergehend Bruno Vogel, bis Walter Schulin im Januar 1967 hauptamtlich in Personalunion als Küster, Organist und Chorleiter vom Kirchenvorstand verpflichtet wurde. Es begann die dunkelste Phase in der Geschichte unseres Chores.

Von Disputen zwischen Professor Born und Herrn Schulin, dessen Küsteramt betreffend, blieb der Chor nicht unberührt, da auch einige Chormitglieder Kirchenvorsteher waren.

Die Kontroversen führten schließlich zu dem mehrheitlichen Beschluss in der Jahreshauptversammlung des Chores am 28. Dezember 1967, die Arbeit wenigstens vorübergehend einzustellen.

Es dauerte jedoch bis zum November 1974 - inzwischen hatte die Gemeinde mit Josef Eickhoff ihren dritten Pastor -, bis auf dessen Wunsch die Probenarbeit wieder aufgenommen wurde. Gregor Ottomeier, der damals in unserer Gemeinde tätige Organist, übernahm die musikalische Leitung, die Vorstandsarbeit wurde kommissarisch Herbert Kübel übertragen. Waren es zuerst auch nur 22 Sängerinnen und Sänger, so bemühte sich der kleine Kreis doch redlich und betrieb so beste Eigenwerbung. Die Mitgliedszahl wuchs stetig.

Am 3. Juli 1976 trug unser Chor zum Gelingen der Jubiläumsfeier des MgV Harmonie Eichlinghofen anlässlich dessen 100-jährigen Bestehens bei. Ebenfalls im Juli 1976 wirkten wir bei einem ökumenischen Gottesdienst unter dem Sonnensegel im Westfalenpark mit.

Am 19. Dezember wagte sich unser Kirchenchor zum ersten Mal seit der Anfangszeit wieder an ein Konzert, allerdings zusammen mit dem Kirchenchor "St. Norbert" in Lünen, in dessen Kirche. Auf dem Programm standen Werke von Vulpius, Reger, Pepping, Praetorius, Gläser und Klein. Am 2. Weihnachtstag sangen wir zum letzten Mal unter der Leitung von Gregor Ottomeier.

Im Januar 1977 kam Hans Wolfgart zu uns als neuer Chorleiter. Er legte den Schwerpunkt seiner Arbeit in den folgenden Jahren auf moderneres Liedgut, zum Teil mit Gitarrenbegleitung u.ä., sowie auf die Einbindung der Gemeinde in den Chorgesang.

In der Jahreshauptversammlung am 17. März 1977 wurde auch endlich formell wieder ein Vorstand gewählt. 1. Vorsitzender wurde Herbert Kübel.
Am Mittwoch, dem 20. Juni 1979, legte der Chorleiter sein Amt aus beruflichen Gründen nieder. Der Chor und die Gemeindeleitung bedauerten den Weggang von Herrn Wolfgart. Herbert Kübel dankte ihm für seine geleistete Arbeit, seinen besonderen Einsatz und Eifer.

Die erste Chorprobe mit dem neuen Chorleiter, Ferdinand Körmendy, fand am 9. August statt. Seine Arbeit konzentrierte sich wieder mehr auf die traditionelle Literatur, die aber nach Meinung einer Vielzahl der Mitglieder zu kurz und oberflächlich einstudiert wurde, zumal die Unpünktlichkeit des Chorleiters die Proben zusätzlich belastete.

Im Rahmen der internen Cäcilienfeier am 24. November wurde Anton Frankmölle, der aus Altersgründen ausgeschieden war, ob seiner Verdienste um den Chor zum ersten Ehrenmitglied ernannt.

In der Jahreshauptversammlung am 24. Januar 1980 legte Herbert Kübel sein Amt als 1. Vorsitzender nieder. Zur neuen Vorsitzenden wurde einstimmig Annie Korkus bestellt.

Die Probleme mit dem Chorleiter eskalierten in der Auferstehungsmesse 1981, als Herr Körmendy während der Messe wortlos die Orgelbühne verließ. Der Chorvorstand beschloss daraufhin, sich von Herrn Körmendy zu trennen.

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Man war sich einig, dass nur eine längerfristige Lösung bei der Wahl der neuen Chorleitung den Chor wieder nach vorn bringen könnte. Deshalb entschied man sich für Frau Marie-Luise Nieder. Von nun an ging es bergauf. Aufgrund der Kenntnisse der ausgebildeten Mezzo-Sopranistin auf den Gebieten der Atemtechnik, Stimmbildung und Sprechtechnik steigerte sich das Niveau des Chores kontinuierlich. Bereits im Dezember 1982 wusste der Chor in einem adventlichen Konzert zu gefallen. Ostern 1983 wagten wir uns an Teile aus der Spatzenmesse von Mozart mit Orgel und Trompetenbegleitung.

Das zweite adventliche Konzert unter der Stabführung von Frau Nieder zeigte die bereits gewonnene Klangfülle und Sicherheit in der Aufführung. Die Stücke wurden anspruchsvoller.

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Auf Anregung unserer Chorleiterin gründete die Gemeinde am 8. März 1984 einen Jugendchor. Schnell fanden sich über 20 Jugendliche zusammen, die unter der musikalischen Führung Marie-Luise Nieders von da an die Familiengottesdienste, die Erstkommunion- und Firmfeiern mitgestalteten.

Für das am 25. November geplante Herbstkonzert zog sich der Chor zum ersten Mal in seiner Geschichte zu einem intensiven Arbeitswochenende in Werl zurück. Der Erfolg gab uns Recht. Der anhaltende Applaus forderte den Chor zu einer Zugabe heraus.

1985 brachte der Gemeinde endlich die lange ersehnte neue Orgel. Die feierliche Orgelweihe am 21. April bot Gelegenheit, das Zusammenwirken von Chor und Orgel, gespielt von unserem bewährten Kantor Josef Ant, zu erproben. Zur Aufführung kamen u.a. die Kantate "Auf! Lobet den Herren" von Telemann, "Lobt Gott mit Schall" von Schütz und "Confitemini domino", komponiert von unserem Kantor.

Am Samstag, dem 14. Dezember, luden wir zusammen mit dem Jugendchor die Gemeinde zu einem offenen Advents- und Weihnachtssingen ein. Das von unserer Chorleiterin liebevoll zusammengestellte Programm brachte auch eine Welturaufführung: Speziell zu diesem Anlass erstellte der Komponist Wolfgang Lüderitz einen Chorsatz zum Lied "Ich wünsch, eine frohe Weihnacht", den er Frau Nieder widmete.

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Das Jahr 1986 stand ganz im Zeichen unseres 25-jährigen Bestehens, das mit einem großen Festkonzert aller Eichlinghofer Chöre und dem "St. Marien"-Chor aus Castrop-Merklinde am 23. November gefeiert wurde. Zur Aufführung kamen u.a. "Lobpreiset Gott dem Herrn" von Cäsar Franck und "Groß und gewaltig ist der Herr", von Wolfgang Hohmann 1983 komponiert. Die Presse war voll des Lobes.

1987 legte der Chor den Schwerpunkt seiner Arbeit auf die häufigere Mitgestaltung der Gottesdienste. Es wurde daher auf ein Konzert verzichtet. Dafür beeindruckten wir auf dem Cäcilienfest des Dekanates-Süd mit der Aufführung des doppelchörigen Werkes "Singet ein neues Lied" von Pachelbel (vier Stimmen solistisch besetzt).

Im Jahre 1988 konnte der evangelische Kirchenchor sein 90-jähriges Jubiläum feiern. Aus diesem Grund hatten wir uns einverstanden erklärt, mit ihm gemeinsam die Schubert-Messe Nr. 2 in G-Dur aufzuführen. Am ersten Dezemberwochenende war es soweit. In der Vorabendmesse der kath. Gemeinde und im Rahmen eines großen Konzertes am Sonntag in der ev. Kirche beeindruckten die über 70 Sängerinnen und Sänger, die Solisten und das Kammerorchester der Dortmunder Universität alle Zuhörer.

Das Konzert im darauffolgenden Jahr am 12. November fiel auch durch seine Programmatik positiv auf: Der Psalm 121 "Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen" als Leitgedanke wurde durch die Musik den Zuhörern nahegebracht. Das Konzept von Frau Nieder benutzte die einzelnen Verse des Psalms, gesungen von einer Männerschola, als Überleitung zu den einzelnen Chorwerken, die nach dem Inhalt der Psalmverse von ihr ausgewählt worden waren. Höhepunkt des Konzertes war das "Magnifikat B-Dur" von Francesco Durante für Soli, Chor und Orchester.

Im Mai 1990 konnte unser Chor die 10-jährige Chorleitertätigkeit seiner Dirigentin feiern! Das damalige Bemühen um eine langfristige Lösung für die musikalische Leitung des Chores hatte sich ausgezahlt. Frau Nieder formte den Chor zu einer musikalischen Einheit, die auch schwerste Literatur sicher und gekonnt vortragen kann.
Nach dem großen Erfolg des letzten Konzertes schien eine Steigerung nicht mehr möglich. Doch die Idee eines Gemeinschaftskonzertes beider Kirchenchöre unserer Chorleiterin schaffte neue Perspektiven. Und so kam es am 11. November in Eichlinghofen und am 21. November 1990 in Castrop-Merklinde zu zwei Aufführungen unter dem Thema "CREDO", die von über 600 Besuchern begeistert aufgenommen wurden. Auch dieses Mal hatte Marie-Luise Nieder wieder ein Konzertkonzept entwickelt, das sowohl dem Ort der Aufführung, einer Kirche, als auch den Bedürfnissen der Zuhörer in puncto Verständlichkeit und Musikalität in hohem Maße gerecht wurde.

Da Annie Korkus nach ihren 11 Amtsjahren nicht mehr zur Wiederwahl antreten wollte, wählten die Chormitglieder in der Jahreshauptversammlung am 5. Februar 1991 Beate Quinders einstimmig zur neuen 1. Vorsitzenden.

Das Festkonzert zum 30-jährigen Bestehen musste aufgrund der Renovierung der Kirche vom November 1991 auf den 16. Februar 1992 verschoben werden. Wie vor fünf Jahren trafen sich die befreundeten Chöre, um mit uns ein 200-stimmiges ,Te Deum, anzustimmen. Der Jubiläumschor brillierte u. a. mit dem "Te Deum Lau damus" von Mozart und dem "Halleluja" aus dem "Messias", von Händel. Spontaner Zwischenapplaus und stehende Ovationen zum Schluss waren verdienter Lohn für alle Mitwirkenden.
Noch im gleichen Jahr folgte am 13. Dezember das nächste Programmkonzert: Unter dem Titel "Maranatá-Komm, o Herr" interpretierte der Chor die sieben Anrufungen Jesu, die sogenannten messianischen O-Antiphonen des Alten Bundes. Mit diesem Konzert wurde der Reigen der Aufführungen von Bach-Kantaten mit der Kantate Nr. 61 "Nun komm, der Heiden Heiland" eröffnet.

Bereits vier Monate später fanden sich unser Chor und der bekannte Dortmunder Schriftsteller Josef Reding zu einem Passionskonzert am 13. März in der Stadt-Kirche "St. Petri" und am 14. März in der Heimatkirche zusammen, das, wie die Presse schrieb, "eines der denk würdigsten der letzten Jahre" wurde. Die gelungene Mischung von Literatur und Musik begeisterte die Zuhörer.
In dem nachfolgenden vorweihnachtlichen Konzert mit dem Titel "Wie schön leuchtet der Morgenstern" überzeugte der Chor mit der Darbietung der gleichnamigen Bach-Kantate. In der Abendmesse am 30. April 1994 folgte die Bach-Kantate "Himmelskönig, sei willkommen", in die die Besucher zuvor von unserer Chorleiterin eingeführt wurden mit dem Ziel, dieses bedeutende Werk der Musikgeschichte verständlicher und damit interessanter werden zu lassen.

Das Konzert unter dem Titel "Genesis" am 13. November 1994 zeigte einmal mehr die Verbindung des literarischen Wortes und dessen musikalischer Interpretation. Zusätzlich kam hier zur Untermalung des Themas das Bild in Form von Dias und des Schöpfungstriptychons über dem Altar hinzu. Der Chor präsentierte mit Werken von Büchsel, Gárdonyi und Hohmann dabei auch avantgardistische Kompositionen der Gegenwart.

Die "Abendmusik bei Kerzenschein" am 12. November 1995 in Eichlinghofen und ihre Wiederholung zwei Wochen später im sauerländischen Altenrüthen begeisterte zusammen fast 400 Besucher mit stimmungsvollen Chorsätzen aus mehreren Jahrhunderten in wechselnder Besetzung. Der Chor demonstrierte damit eindrucksvoll seine Fähigkeiten auch im Bereich der klanglichen Gestaltung.

Im Vorfeld des Jubiläumskonzertes 1996 entschloss sich der Chor, das Beste aus den Konzerten der letzten 10 Jahre zu einer CD zusammenzustellen und zum Verkauf anzubieten. Mittlerweile sind die 518 Exemplare alle verkauft.

Mit dem "Magnificat" von Johann Sebastian Bach stieß der Chor zu seinem 35. Geburtstag in neue finanzielle Dimensionen vor. Zum ersten Mal wurden vier Gesangssolisten engagiert und das Orchester durch mehrere Instrumentalsolisten erweitert, um das Werk entsprechend seiner Komposition aufführen zu können, dazu das Ganze gleich zweimal an einem Tag, nämlich zuerst in Berghofen und dann in Eichlinghofen. 1997 folgte das "Requiem" von Wolfgang Amadeus Mozart.

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Im Jahr 1998 wurde ein ganz außergewöhnliches Konzertprojekt in Angriff genommen, nämlich eine Interpretation von Hugo Distlers Vertonung des "Totentanzes" in musikalischer und bildnerischer Form: Bereits im Frühjahr wurden die Künstlerin Gina Preedy, Dortmund, und der Künstler Erasmus Baumeister, Köln, beauftragt, zu dieser Todesthematik zwei Großgemälde und zwei Großplastiken zu schaffen. Es handelte sich dabei zum einen um eine Plastik aus Sicheln und Sensen, die den "Tod" darstellt, und um eine Kreuzbalkenkonstruktion mit Dornenkrone, Schuhen und 50 Kleinskeletten, zum anderen um ein Gemälde von klassischen Totentanzpaaren vor Architekturelementen sowie unterschiedlichsten Todesallegorien mit entsprechender Ikonographie und um ein Auferstehungsbild mit Siegesfahne, die sich über Motiven aus der Heilsgeschichte erhebt. Die Kunstwerke wurden im Chorraum der Kirche plaziert und u. a. lichttechnisch mit den entsprechenden Musikwerken in Verbindung gebracht. Diese Inszenierung griff somit die Intention Distlers einer musikalischen Interpretation der klassischen Lübecker Bilderserie vom "Totentanz" auf, setzte sie aber zugleich um in die Gegenwart und führte sie weiter zur Auferstehung und Erlösung.

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1999 gab die 1. Vorsitzende Beate Quinders ihr Amt an ihren Sohn Peter Quinders ab. Höhepunkt des Jahres war die Teilnahme an einem Gemeinschaftskonzert der Eichlinghofer Chöre im Audimax der Uni Do vor über 700 Zuhörern. Im April 2000 bildete sich auf Initiative unserer Chorleiterin aus einigen Mitgliedern unseres Gesamtchores der sogenannte "Kleine Chor". Ziel dieser Gruppe war und ist es, besonders auch moderne und fremdsprachige Chorsätze zu erproben und damit insbesondere junge Leute für die Chormusik zu interessieren. Musikalisch anspruchsvolle Literatur und intensive Stimmbildung setzen das Ensemble in die Lage, dynamischer und ausgefeilter zu agieren, als das in einem Großchor möglich ist. Die Gruppe sieht sich nicht als Konkurrenz, sondern als Bestandteil des Gesamtchores, will diesen stärken und entlasten.

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Zum 40-jährigen Chorjubiläum 2001 führte unser Chor zum ersten Mal in seiner und der Eichlinghofer Geschichte ein vollständiges Oratorium auf, den "Elias" von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Begeisterte Ovationen nach diesem über zwei Stunden dauernden Konzert bestärkten uns, auf diesem Weg weiterzugehen. Finanziell ging das aber nur durch eine starke Erweiterung unseres Sponsoren- und Werbepools. Deshalb wurden ab diesem Zeitpunkt die Konzertprogramme erweitert zu einem umfangreichen Begleitheft, in denen auch mehrere Anzeigen vertretbar waren. Es folgten 2002 das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, 2003 das Oratorium "Der Messias" von Georg Friedrich Händel, 2005 die Johannespassion von Johann Sebastian Bach, zur Feier des 25-jährigen Dienstjubiläums unserer Chorleiterin im Mai 2006 "Die Schöpfung" von Joseph Haydn. Zusätzlich präsentierte der "Kleine Chor" seinem erstes eigenes Konzert unter dem Titel "Deep River - an den Wasserflüssen Babylons".

2007 führte unser Chor das Oratorium "Paulus" von Felix Mendelssohn-Bartholdy in souveräner Manier auf. Die Pressekritik in den RN war überschrieben mit "Eine Sternstunde der Kirchenmusik"! Und auch im darauf folgenden Jahr konnten wir mit einem großen Oratorium glänzen: Das fast dreistündige Werk "Judas Maccabäus" von Georg Friedrich Händel übertraf in seiner Qualität alle Erwartungen. Eine glänzend aufgelegte Dirigentin und ein aufmerksamer und stimmgewaltiger Chor - was will man mehr!

2009 zeigte der ,Kleine Chor', was in ihm steckt: Am 1. Februar führte er die Bach-Kantate "Herr, Gott, dich loben wir", BWV 16, im Rahmen des Hochamts auf. Auch die Solisten Sonja Götz (Alt), Peter Quinders (Tenor) und Franz Karthaus (Bass) kamen aus den Reihen des Ensembles. Pfarrer Roddey, der in Vertretung für Pfarrer Göddeke die Messe hielt, war voll des Lobes für die gezeigte Leistung und betonte den ökumenischen Gedanken, der mit der Aufführung einer an sich evangelischen Kantate im katholischen Hochamt und dem Brückenschlag zu dem "Ave verum" des Katholiken Mozart deutlich wurde.

Der zweite Höhepunkt war der Auftritt auf dem Klangvokal-Festival. Wir hatten das Glück, dass wir als erste Gruppe in der Propstei-Kirche vorgesehen waren. Dadurch hatten wir Zeit für eine Art Generalprobe, die aber bereits von bestimmt 100 vor dem Regen Unterschlupf suchenden Besuchern begeistert aufgenommen wurde. Bei der Aufführung selber war die Kirche dann bis auf den letzten Platz gefüllt. Wir waren einer der wenigen Chöre, die auswendig sangen. Und das bei Stücken, die z. T. mehr als 7 Minuten dauerten! Liedauswahl, Exaktheit in der Ausführung und Präsentation kamen beim Publikum sehr gut an. Frau Gellermann von der Klangvokal-Leitung schrieb uns folgende E-Mail: "Auch wenn es mir am Samstag nur für eine 1/4 Stunde möglich war Ihrem Konzert beizuwohnen, war ich sehr beeindruckt und habe es sehr genossen. Vielen Dank noch einmal für diesen tollen Beitrag." Mit diesem Auftritt hat das Chorensemble hervorragende Werbung für unseren Chor betrieben und gezeigt, dass auch in einem Vorort anspruchsvolle Musik auf hohem Niveau genossen werden kann.

Davon konnten sich auch die zahlreich erschienenen Besucher des Konzertes des Gesamtchores am 8.11.09 überzeugen. Hauptwerk war die bis zu acht-stimmige Große Messe in c-moll von Wolfgang Amadeus Mozart. Standing Ovations und das vielfach geäußerte Lob in den zahlreichen Gesprächen im Anschluss haben uns gut getan.

2010 haben wir drei Goldhochzeiten und eine Silberhochzeit, die aktive Mitglieder feiern konten, musikalisch begleitet. 3 weitere Messen, eine Werbeaktion, der vom Chor organisierte Grillabend, das Chorwochenende und die Adventfeier gehörten zum Jahresprogramm. Dazu der Auftritt beim Dorffest der Eichlinghofer und Menglinghauser Vereine, der dem Chor ein großes Lob der Zuhörer und in den RN einbrachte. Höhepunkt des Jahres war natürlich wieder einmal das Konzert mit dem Fauré-Requiem und der Bach-Kantate "Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir", BWV 131. Bedingt durch das späte Sommerferien-Ende hatten wir zwar weniger Zeit als sonst für die Vorbereitung, doch mit vereinten Kräften haben wir die beiden Werke geschultert. Zur Zeit hat der Chor 41 aktive und 36 fördernde Mitglieder.

Das 50. Jahr des Chores begann mit einem Konzert des ‚Kleinen Chores’ am 20. März 2011, das Madrigalgesänge und mittelalterliche Instrumente zusammenführte. Wenn auch die Instrumentalmusik des Mittelalters für manche Ohren fremd klang, so war doch diese Unterstützung unseres Gesangs eine Bereicherung der Aufführung. Schön war es auch, dass wir mehrere Stücke - dann allerdings a capella - auf dem Klangvokal-Chorfestival am 18. Juni in der City noch einmal darbringen konnten. Bei diesen Aufführungen brillierte Matthias Ruhnke zudem als Schauspieler und Minnesänger.

Vor 10 Jahren begannen die Aufführungen großer Oratorien unseres Kirchenchores mit dem „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Es war nicht nur das erste Oratorium in der Geschichte des Chores, sondern es hat uns auch am meisten fasziniert und inspiriert! Darum war die Entscheidung zur Wiederaufnahme dieses Werkes zum 50. Bestehen schnell gefallen. Und es hat sich gelohnt! Auch dank der tatkräftigen Unterstützung einer Gastsängerin und eines Gastsängers behauptete sich der Chor erfolgreich gegen die Lautstärke des Orchesters und machte die Aufführung zu einem Erlebnis für alle. Die Solisten, allen voran Gerrit Miehlke in der Titelrolle, aber auch Bettina Lecking und Sabine Spieker zeigten, warum sie zu den beliebtesten im Dortmunder Raum gehören. Daneben konnten die Chorsolistinnen Sabine Peters und Beate Buchheit-Quinders sowie der Chorvorsitzende Peter Quinders mit ihren Solo-Einlagen ebenfalls überzeugen.

Viele haben sicherlich gedacht, nach dem aufregenden Jubiläumsjahr würden wir 2012 etwas kürzer treten, doch weit gefehlt! Über 60 Proben, das Chorwochenende, 7 Messen und zwei Konzerte zeugen von einem Jahr, dass es so noch nie gegeben hatte!

Für das Konzert am 13. Mai plante das Chorensemble zum ersten Mal ein weltliches Programm im ev. Gemeindehaus und mit Christoph Greven als Begleitung. Alles passte, das Ambiente einer Bar "zum Krokodil", die Kostüme, die Choreografie, die Musik, eine schwungvolle Chorleiterin, die unvergessenen Soloeinlagen von Matthias Ruhnke, Peter Quinders, Franz Karthaus und der wunderbaren Elsbeth Schulz. - Nur mit dem Termin hatten wir leider kein Glück: denn an diesem Tag feierte entgegen unserer Planungen der BVB den Gewinn des Doubles! So konnten wir über die ca. 100 zahlenden Besucher noch dankbar sein.

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Im 2. Halbjahr stand dann das große Jahreskonzert des Gesamtchores im Mittelpunkt der Probenarbeit. Mit dem „Dixit Dominus“ von Händel hatten wir uns das musikalisch schwerste Werk ausgesucht, das wir jemals gesungen haben. Einige haben sich deshalb eine Auszeit genommen. Die anderen sind dann aber doch guten Mutes ans Werk gegangen. Bis zu 5 Proben in der Woche, Zusatzproben am Vormittag und persönliches Üben zuhause am Klavier oder mit den Übungs-CDs, das ging an die Substanz. Aber es hat uns auch zusammengeschweißt, wir wollten es gemeinsam schaffen und durchstehen. Und das haben wir dann auch! Mit dem „Lobgesang“ von Mendelssohn-Bartholdy folgte nach dem Händel noch ein wunderbar klingendes Werk der Romantik, dass alle Besucher begeisterte. Da haben sich die rekordverdächtigen Ausgaben für das Orchester mit allein 18 Bläsern doch gelohnt.

Die Veranstaltung zum Jahr des Glaubens am 17. November in Kooperation mit den KirchenMäusen Maria Königin war der erste herausragende Auftritt des Chores im Jahr 2013. Paderborn hatte alle Pfarrverbünde des Bistums aufgerufen, an diesem Tag um 17 Uhr eine kirchenmusikalische Aktion zu starten. Das ca. 3,3x3,6 Meter große „Hungertuch“ mit Motiven zum „Credo“ und „Vater unser“ der Malgruppe war ideal, um es zu diesem Anlass der Öffentlichkeit zu präsentieren und musikalisch umrahmen zu lassen. Es hängt inzwischen dauerhaft an der Ostwand unserer Kirche.

Das Konzert am 14. Dezember mit dem Weihnachtsoratorium (Kantaten I & III) von Bach und der Weihnachtskantate „Vom Himmel hoch“ von Mendelssohn war dann zwar musikalisch auch wieder ein voller Erfolg, doch die eher geringe Besucherzahl muss uns doch zu denken geben. Viele haben geäußert, ihnen seien die 14 € Eintritt zu hoch, aber schließlich traten wir wieder einmal mit großem Orchester und vier Gesangssolisten auf. Das sind Kosten, die andere Chöre nicht haben und trotzdem noch 10€ nehmen ...!

2014 begann mit der Vorbreitung auf das nächste Konzert des Chorensembles am 25. Mai, in dem die „Stille“ eine musikalische Ausdeutung bekam. Mit Klangschalen untermalt bot dieses außergewöhnliche Konzert traditionelle und moderne geistliche und weltliche Musik von Hildegard von Bingen bis hin zu Sting. In etwas reduzierter Form und à capella präsentierten wir dieses Programm zwei Wochen später auch im Rahmen des Klangvokal-Festivals auf dem Fest der Chöre in der Innenstadtkirche St. Petri. Beide Aufführungen wurden vom Publikum begeistert aufgenommen.

Nachdem wir uns zu Beginn des Jahres doch Sorgen um die personelle Ausstattung des Chores machen mussten, haben wir zu unserer großen Freude einige neue Sängerinnen und Sänger dazugewinnen können. Dazu hat u. a. auch die Werbeaktion mit offenen Proben im September beigetragen, die wir zum zweiten Mal nach 2013 gestartet hatten. So machten wir uns guten Mutes an die Vorbereitung des diesjährigen Konzertes mit der „Großen Credomesse“ und weiteren Stücken von Mozart sowie der Bach-Kantate „Wachet auf, ruft uns die Stimme“. Trotz eines wieder einmal schönen, aber auch arbeitsintensiven Chorwochenendes in Rietberg kamen wir um die ein oder andere Zusatzprobe nicht herum, aber die Begeisterung - vor allem, was die Mozart-Werke anging - war immer spürbar. Das Konzert am 2. November wurde dann auch von dem Publikum, dass Gott sei Dank auch wieder zahlreicher als in den letzten Jahren erschienenen war, sehr positiv aufgenommen.

Nach 16 Jahren gab Peter Quinders 2015 - vor allem aufgrund seiner beruflichen Belastung - das Amt des Vorsitzenden an seine Schwester Beate Buchheit-Quinders ab. Es war eine erfolgreiche Zeit! 25 Konzerte und Aufführungen hat er in diesen Jahren organisiert und begleitet. Entwurf und Produktion der Plakate und Begleithefte zu den Aufführungen, der vielfache Einsatz als Solist und das Singen überhaupt, die Konzertaufnahmen und Bearbeitung der CDs bleiben großartige Erinnerungen. Die gute Zusammenarbeit im Vorstand und mit Frau Nieder sowie unsere tolle Gemeinschaft haben Vieles möglich gemacht, was andern Ortes undenkbar gewesen wäre.

Im September brachte das Chorensemble zum zweiten Mal in seiner 15-jährigen Geschichte ein weltliches Konzert zur Aufführung: unter dem Titel "Terra nostra" stellte unsere Chorleiterin ein buntes Programm zusammen und führte uns alle schwungvoll auf eine musikalische Weltreise mit Perlen wie "What a wonderfull world" und "Thank you for the Music". Begleitet wurde der Chor von Christoph Greven am Keyboard. Bei manch' populärem Lied war das Publikum aufgefordert mitzusingen, was es sich mit großer Begeisterung auch nicht nehmen ließ.

Musikalischer Höhepunkt des Jahres 2015 war das Konzert am 6. Dezember. Das musikalische Paket, das Frau Nieder dafür geschnürt hatte, begann mit dem großartigen „Magnificat“ von Johann Sebastian Bach, incl. der in unserer Kirche zum ersten Mal zu hörenden weihnachtlichen Einlagesätze: „Vom Himmel hoch“, „Freut euch und jubiliert“, „Gloria in excelsis Deo“ und dem Sopran/Bass-Duett „Virga Jesse floruit“. Das verlangte von den Sängerinnen und Sängern mit seinen zahlreichen Koloraturen Höchstleistungen in der Stimmbeherrschung ab. Dem „Magnificat“ schloss sich - in Englisch als Originalsprache - das beinahe hymnisch anmutende „Utrechter Te Deum“ von Georg Friedrich Händel an, das einen mitreißenden Ohrenschmaus darstellte. Dieses Werk hatte unser Chor ganz neu einstudiert. Und da Händel dem „Te Deum“ zur Uraufführung ein „Jubilate“ angefügt hat, wurde das Konzert mit dem beliebten „Hallelujah“ aus dem „Messias“ von Händel - ebenfalls in englischer Sprache - abgerundet.

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Unsere hochgeschätzte Chorleiterin Marie-Luise Nieder durfte Ende Mai 2016 ihr 35jähriges Chorleiterinnenjubiläum in und mit unserem Kirchenchor Maria Königin feiern. Daher wurde das große Jahreskonzert bereits im frühen Sommer 2016 und nicht, wie sonst üblich, in der Advents- oder Weihnachtszeit veranstaltet. Inhaltlich stach das Konzertprogramm auch aus dem Rahmen: Nach einer ausgiebigen Recherche in unserer Chorgeschichte und Chorliteratur der letzten 35 Jahre hatte Frau Nieder ein repräsentatives und attraktives musikalisches Potpourri zusammengestellt, das das gesangliche Werden und Wachsen des Chores widerspiegelte. Dabei wurden sowohl die ersten zaghaften Gesangsversuche am „kleinen Lied“ wie im „Geist des Herrn“, der „durch das All weht“ zur Wiederaufführung gebracht, als auch einzelne Highlights aus den ganz großen Werken der Musikliteratur: Melodien aus dem mitreißenden Weihnachtsoratorium, aus dem hymnischen Messias und dem dramatischen Judas Maccabaeus von Händel, aus der ergreifenden Johannespassion und dem schwungvollen Magnificat von Bach, aus dem zu Herzen gehenden Requiem von Mozart und aus dem vom Chor besonders geliebten Elias von Mendelssohn-Bartholdy.

Frau Nieder hat in den 35 Jahren ihrer gesanglichen Leitung auch immer wieder versucht, die Stimmen im Einzelnen zu fördern. Auch wenn unser Kirchenchor ein gemischter Chor ist, hat sie sich nicht gescheut, das Repertoire der Sängerinnen und Sänger zu erweitern und ihnen Chorliteratur einmal nur für Frauen, einmal nur für Männer nahezubringen. Auch dazu gab es zwei Beispiele.

Weitere Highlights waren Auftritte beim Klangvokal-Festival, beim Priesterjubiläum des ehemaligen Gemeindepfarrers Bronstert im Mai im Sauerland und diverse Messen der Gemeinde. Am 20. November schließlich bot der Chor mit dem Konzert „Einen Engel schickst du mir ...!“ zu Herz gehende Musik vom Allerfeinsten, wieder einmal ergänzt durch Harfenklänge von Lucinde Hahne, Christoph Greven am Klavier bzw. Keyboard und Peter Quinders als Gesangssolist.

Wie geht es mit uns weiter? Wir sind eine Gemeinschaft mit viel Herz und gutem Willen, aufgeschlossen für alles Neue und alle Neuen. Probieren Sie es aus und singen Sie mit ! Unsere Chorleiterin versteht es, die Proben amüsant zu gestalten und ist für (fast) jeden Spaß zu haben.

Die Arbeit des Chorensembles ruht zur Zeit, da Auftritte mit nur wenigen Männerstimmen nicht zu stemmen sind. Der Gesamtchor probt donnerstags von 19:15 bis 21:15 Uhr Uhr im Pfarrsaal der Gemeinde unter der Kirche, Baroper Str. 378. Interessierte sind immer herzlich willkommen!

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