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Weltgebetstag

Logo Weltgebetstag der FrauenWeltweit treffen sich Frauen und Männer am 1. Freitag im März zu einem ökumenischen Gottesdienst in unzähligen christlichen Gemeinden. Die Liturgie wird jedes Jahr von Frauen eines anderen Landes zu einem Thema verfasst, das das internationale Weltgebetstags-Komitee vorgegeben hat.

Die Frauen und Männer stellen darin ihr Land vor und beschreiben seine Eigenarten, seine Schönheit, aber auch Probleme und dringende Wünsche. Der Sinn des Weltgebetstags ist, Frauen in anderen Lebenssituationen kennen zu lernen und zu verstehen, über konfessionelle und nationale Grenzen hinweg, die Einheit in Jesus zu stärken, informiert miteinander zu beten und dann betend zu handeln. Frauen sollen sich solidarisieren und Verantwortung für einander fühlen.

Das geschieht auch durch die Kollekte, die bei der Liturgie eingesammelt wird und mit der Projekte gefördert werden.

Die Idee, überregional für gemeinsame Anliegen zu beten, kommt aus den USA und aus Kanada, wo man schon im 19. Jahrhundert Gebetstage für die Mission ansetzte. 1927 feierten in Deutschland schon Methodistinnen diesen Tag mit, und 1947 wurde der erste ökumenische Weltgebetstags-Gottesdienst in Berlin mit amerikanischen Frauen gefeiert. 1949 verschickte der Bayrische Mütterdienst in Stein 10000 Exemplare des Liturgietextes in ganz Deutschland. Sowohl in der Bundesrepublik als auch in der DDR bildeten sich ökumenische Komitees für den Weltgebetstag, die sich nach der Wende zusammentaten. 1999 konnte das fünfzigjährige Bestehen des Weltgebetstages in Deutschland festlich begangen werden.

Es grenzt schon an ein Wunder, dass sich christliche Frauen aller Konfessionen an einen Tisch setzen und gemeinsam eine Liturgie entwerfen. Wir hier können gar nicht ermessen, was das bedeutet, das z. B. Orthodoxe und Unierte miteinander reden, oder verschiedene ethnische Gruppen in einem Land, die ihre gemeinsame Geschichte noch nicht verarbeitet haben.

Mit dem Kollektengeld werden Projekte gefördert, die von Frauen eigenverantwortlich durchgeführt werden und ihre Lebenssituation verbessern. Da die Mittel nicht so umfangreich sind wie bei den großen Hilfswerken, werden kleinere Projekte unterstützt im Bereich Bildung, Gesundheit, oder einkommensschaffende Maßnahmen wie eine Wasserpumpe, ein Laden, ein Nähkurs.

Die Frauengemeinschaft der Sankt Clemens-Gemeinde feiert seit Jahren den Weltgebetstag ökumenisch, abwechselnd in der evangelischen Kirche am Markt und in Sankt Clemens. Nach Möglichkeit werden die neuen Lieder vorher miteinander geübt, die Textlesungen verteilt und andere Einzelheiten besprochen. Häufig schlagen die Weltgebetsliturgien bestimmte Zeremonien vor, mit denen wir uns schwer tun, weil wir weniger locker und unverkrampft an diese Dinge herangehen. Nach dem Gebet treffen wir uns bei Kaffee und Kuchen, singen und unterhalten uns. Der Weltgebetstag hat bestimmt zur Ökumene in Hombruch beigetragen und uns viel Wissen über Schwestern in anderen Teilen der Welt vermittelt. Er hat uns aber auch zum Nachdenken über unsere eigenen Probleme angeregt, die oft nicht so verschieden sind.

Christa Jäger

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